Besonders harsche Kritik ernten die Berufsschulen.

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Ein Punkt, der von vielen herausgestrichen wird und einer gewissen Logik nicht entbehrt: Von Abitur- bis hin zu akademischen Prüfungen ist genau das Usus: Dem Prüfling wird ein Satz möglicher Themen mitgeteilt, von denen einige dann tatsächlich abgefragt werden. Am "Skandal" des Sicherheitslecks macht sich für viele Azubis darum eine Fundamentalkritik an den IHKs und der Ausbildungsordnung der Kammern fest. Besonders harsche Kritik ernten die Berufsschulen.

"Lehrer, die nicht den blassesten Schimmer von IT haben, unterrichten Klassen, die schon zu Beginn der Ausbildung mehr wissen als sie selbst. Was dabei garantiert auf der Strecke bleibt, ist der Rahmenlehrplan. Ein Großteil dessen wird in der Berufsschule nicht einmal kurz angerissen.

Nach mehreren völlig unproduktiven Jahren, in denen die Azubis oft gerade mal den Unterschied zwischen einem Werk- und einem Dienstvertrag beigebracht bekommen haben, werden sie auf eine wild zusammengewürfelte IHK-Prüfung losgelassen, die aus allem bestehen kann, was auch nur im Entferntesten in den Rahmenlehrplan hineininterpretiert werden kann, ohne wenigstens eine vernünftige Einschränkung der Prüfungsthemen mitgeteilt bekommen zu haben. So wird die Vorbereitung zur Glückssache."

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Noch vor vier Jahren war es im IHK-Bereich Rheinland-Pfalz Grundbedingung für IT-Ausbilder, Kenntnisse mit Lochkarten nachweisen zu können. Stichworte wie "Java", "Html" oder "SQL" waren den örtlichen IHK-Mitgliedern damals oft noch unbekannt.

Quelle: Spiegel online