Anwendungsgebiet:

  • Reproduktion
  • Desktop Publishing
  • Fotosatz
  • Technik
  • Medizien

Dichtemessung (Densitometrie)
Dichtemessung ermöglicht die objektive Beurteilung von Halbton- und Rastertonwerten. Also die Berechenbarkeit, Steuerung und damit die Standardisierung der Bildbearbeitung. Dichtemessung nimmt in dem ausgewählten Meßbereichen von Bildern die Abdunklung in bezug auf Weiß und ermittelt so die Tonwertstufe einer Farbe.

Densitometer
Ein Densitometer ist ein Meßgerät für Dichten von Tonwerten, so dass die Tonwertwiedergabe auf dem Film exakt beurteilt werden kann. Densitometer zeigen den gemessenen Tonwert als logarithmische Zahl an. Diese Zahl gibt den Grad der Dichte an. Dichte wird auch Schwärzung genannt. (Da sie von geschwärzten Silberteilchen kommt). Außer Schwärzemessung gibt es noch die Farbdichtemessung.

3 Arten von densitometrischer Messung:

  1. Durchsichtsmessung (von Negativen und Diapositiven)
  2. Aufsichtsmessung (von Fotoabzügen und grafischen Vorlagen)
  3. Rastermessung (von gerasterten Filmen und Rasterdrucken)

Grundregeln für die Messung mit einem Densitometer

  1. Das Densitometer muss kalibriert sein.
  2. Densitometer muss vor der Messung auf das jeweilige Papierweiß des Auflagen-papiers genullt sein. (Damit die Papierfarbekeinen Einfluß auf die Messung hat).
  3. Nur lasierende Farben messen, da nur sie mit zunehmend dickerer Farbschicht weniger Licht absorbieren.
  4. Einseitig bedruckte Bogen auf weißer Unterlage messen. Doppelseitig bedruckte Bogen auf schwarzer Unterlage messen, da so der durchscheinende Druck neutralisiert wird.